Vergänglichkeit

Vergänglichkeit

Blütenblätter fallen leis
auf die Erde nieder.
Ach, ich bin nun traurig sehr,
Frühling, kommt er wieder?
Erst der Sommer hell und großVergänglichkeit Blum April 025
mit den bunten Matten,
wo wir früher auf der Wies’
Kränz’ gebunden hatten.

Nun ist’s mit dem Schmuck vorbei,
Sommer ist gegangen,
und ich sitze hier am Weg,
trübe Grillen fangen.

Wenn der Herbst kommt übers Land,
kommen auch die Winde
und das Blätter-Einerlei
fliegt davon geschwinde.

Frostig wird die Luft und starr,
Winter will jetzt kommen,
und es schläft die Freude gar,
all Lust ist mir genommen.

          Sibylle Schumann-Effenberger

 

 

 

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